Die arabische Bezeichnung für den Orientalischen Tanz lautet Raqs Sha rqi (wörtlich: ,orientalischer Tanz? und nicht: ,Bauchtanz?). Raqs heißt Tanz, sharqi heißt orientalisch. Der Begriff ,Bauchtanz? wurde 1800 durch den osmanischen Herrscher Muhammad Ali bekannt. Er bezeichnete Tänzerinnen als Prostituierte und sagte: ?Schmeißt diese bauchwackelnden Frauen raus!? Da dieser Begriff überwiegend negative Assoziationen hervorruft, wollen wir ihn aus unserem Vokabular verbannen.
Die Assoziationen mit dem Orientalischen Tanz im Westen sind nicht dieselben wie im Orient selbst, wo der Tanz aber inzwischen leider auch oft unter einem negativen Ruf leiden muss.
?Muss man dafür nicht einen dicken Bauch haben'? ist die häufigste Frage, die gestellt wird, wenn man erzählt, dass man, bauchtanzt?. ?NEIN, muss man nicht!?, sollte die Antwort lauten. Der Orientalische Tanz ist kein gemütlicher, anspruchsloser Tanz, sondern erfordert hartes Training und viel Arbeit wie jeder andere Tanz auch.
